Chronik


1931 - 1933


Bereits Anfang der dreißiger Jahre gab es in Herlheim schon junge Männer, die sich sportlich betätigten, trotz Voreingenommenheiten, da es in einem Dorf nicht üblich war, Leichtathletik und Handball zu betreiben.

 

Die Pioniere, so würde man sie heute nennen, gehörten einer DJK an, es waren Georg Huttner, Josef Kern, Adalbert Markert, Alois Hirt und Eduard Fledering. Erinnert werden soll an dieser Stelle auch an den Radfahrer-Verein, sowie den Spielmannszug, eine Abteilung dieser DJK, die zur damaligen Zeit weit über die Landkreisgrenzen bekannt war.

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Durch die politischen Verhältnisse nach 1933 wurden die DJK-Vereine verboten und somit fand das organisierte, sportliche Leben in unserem Dorf vorläufig ein Ende. Erst nach den schrecklichen Jahren des Zweiten Weltkrieges erwachte die sportliche Tätigkeit zu neuem Leben. Es wurden wieder Sportvereine gegründet, so auch in Herlheim im Juni 1947.


1947 - 1950


Folgende neun Idealisten beschlossen damals im Gasthaus Gutbrod, erneut einen Verein ins Leben zu rufen:

Eduard Fledering, Alfred Horn, Georg Huttner, Josef Kern, Reinhold Kern, Otto Klinger, Michael Pfister, Josef Schiller, Adam Voit

 

Am 26. Juni desselben Jahres wurde die Gründung beschlossen. Die Versammlung leitete Otto Klinger, zum 1. Vorstand des neu gegründeten Vereins wurde Eduard Fledering gewählt, sein Stellvertreter wurde Josef Kern, die Finanzen regelte Alfred Horn, die schriftlichen Arbeiten besorgte Josef Schiller.

 

Unmittelbar nach der Gründung traten 63 männliche Bürger dem neuen Verein bei, was man als großen Erfolg wertete. Ein hoher Mitgliederstand zeugt bis heute von einem guten Fundament in der Bürgerschaft.


1951 -